Verleumdung

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§ 297 StGB


 Verleumdung
 
 § 297. (1) Wer einen anderen dadurch der Gefahr einer behördlichen
 Verfolgung aussetzt, daß er ihn einer von Amts wegen zu verfolgenden
 mit Strafe bedrohten Handlung oder der Verletzung einer Amts- oder
 Standespflicht falsch verdächtigt, ist, wenn er weiß (§ 5 Abs. 3),
 daß die Verdächtigung falsch ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem
 Jahr, wenn die fälschlich angelastete Handlung aber mit einer ein
 Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe
 von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
 
 (2) Nach Abs. 1 ist nicht zu bestrafen, wer freiwillig die Gefahr
 einer behördlichen Verfolgung beseitigt, bevor eine Behörde etwas
 zur Verfolgung des Verdächtigten unternommen hat.


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