Wenaweser

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Auf einen Blick
NAME:
Name: Wenaweser Stefan Dr.
Geburtsdatum: 27.01. 1972
Geburtsort:
Sterbedatum:
Gericht: [[]]
Fruehere Gerichte: [[]]
Kurzbeschreibung:
Adresse:
Telefonnummer:
Faxnummer:
Besondere Faelle: [[]]
Anmerkungen:
Wenaweser

Inhaltsverzeichnis

Zuständigkeitsbereich

Rechtsanwalt in Vaduz/Liechtenstein, bei Marxer&Partner

vertritt derzeit den mehrfach verdächtigen Manager der Meinl Bank und ist Stiftungsvorstand von dem mutm. straffaelligen EX-Finanzminister Karl-Heinz Grasser Stiftungen.


Ausbildung

Universität Innsbruck 1992–2002, Mag. iur. 1998, Dr. iur. 2002

Studienaufenthalt in Edinburgh 1996 (European Young Lawyers Scheme)

Studienaufenthalt in Paris 1996–1997, Erasmus

King’s College, London 1998 –1999, Master of Laws (LL.M.) 1999

Rechtsanwaltsprüfung:

Liechtenstein 2003

Zulassung als Rechtsanwalt:

Liechtenstein 2008

Praxis:

Rechtspraktikant beim F.L. Landgericht, Vaduz, 2000–2001

Juristischer Mitarbeiter bei einer liechtensteinischen Rechtsanwaltskanzlei 2001–2002

Juristischer Mitarbeiter bei Marxer & Partner 2003-2007

Partner seit 2008





Erfolge


Ansichten und Handlungen

Ist durch folgende Taten aufgefallen:


Der Anwalt in Vaduz soll Akten aus einem Ermittlungsakt über Karl-Heinz Grasser entwendet haben.

Der Liechtensteiner Anwalt, der auch für die Regierungspartei FBP tätig ist, soll Unterlagen aus einem Grasser-Ermittlungsakt entwendet haben. Die Anwaltskanzlei weist die Vorwürfe zurück.


Der Vorfall um die angeblich entwendeten Unterlagen ereignete sich am 19. Oktober 2011. Damals erhielt der Anwalt (der nicht für Grasser, sondern für einen ehemaligen Manager eines Meinl-Fonds tätig ist) Einsicht in die Akten. Die Ordner enthielten Unterlagen, die bei Hausdurchsuchungen in Liechtenstein in Zusammenhang mit Ermittlungen über die Geldflüsse in der Causa Buwog beschlagnahmt worden waren.

Die österreichische Justiz untersucht, ob der ehemalige Finanzminister unerlaubt Provisionen kassiert hat.

Als der Rechtsanwalt nach einiger Zeit das Landgericht wieder verließ, fiel einer Mitarbeiterin das Fehlen der Unterlagen auf. Am 20.Oktober 2011 leitete die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Urkundenunterdrückung und Unterdrückung eines Beweismittels gegen den Anwalt ein.

Obwohl das Landgericht in Vaduz in der Affäre zwei Hausdurchsuchungen genehmigte, habe man die Unterlagen nicht gefunden, berichtete Robert Wallner, Leitender Staatsanwalt in Liechtenstein. Erst am 28. November 2011 habe der Rechtsanwalt die Akten zurückgegeben. Über den Umfang der entwendeten Akten wollte Wallner keine Angaben machen.

Es ist logisch naheliegend und wird daher von Insidern vermutet, dass diese Akten im Zusammenhang mit dem Grasser-verfahren dem durch Grasser Anwalt Ainedter ausgehaendigt wurde und diese entsprechend geaendert oder unterschlagen wurden.

Ein wichtiges Indiz dafuer ist, dass Ainedter schon vor


Besonderheiten

Der Anwalt ist stellvertretender Abgeordneter der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP) im Landtag (Fuerstentum Liechtenstein) und Partner der prominenten Kanzlei Marxer und Partner. Deren Chef, Peter Marxer, war einst Fraktionsführer der FBP und ist in dem kleinen Fürstentum tief verankert.

Die politische Brisanz: Die Fortschrittliche Bürgerpartei stellt derzeit in Liechtenstein mit Aurelia Frick die Justizministerin.


seit 2009 Landtag, Stellvertretender Abgeordneter

seit 2009 Interparlamentarische Union IPU, Stellvertreter


Auskünfte und ggf. Material zur Untermauerung Ihrer Schadenersatzansprüche gegen diesen Anwalt und die xy-bank erhalten
Sie von weiteren Geschädigten unter Anwaltsauskunft





Faelle und weitere Auskünfte

Der Anwalt ist in folgende Fälle involviert.

Nähere Auskünfte unter

Anwaltsauskunft

Weitere Artikel, wo Wenaweser eine Rolle spielt:

Weitere Fälle hier




Strafanzeigen

Gegen diesen Anwalt laeuft Strafanzeige:


Am 20.Oktober 2011 leitete die Staatsanwaltschaft Liechtenstein ein Verfahren wegen Urkundenunterdrückung und Unterdrückung eines Beweismittels gegen den Anwalt ein.


11.April 2012: Liechtenstein erhebt Anklage gegen Wenaweser


31. Mai 2012: Wenaweser vom Landgericht in Liechtenstein wegen Beweismittelunterdrückung verurteilt


Aktenklau: Anwalt schuldig gesprochen

In Liechtenstein wurde am Donnerstag jener Anwalt schuldig gesprochen, der im November 2011 beschlagnahmte Papiere aus dem Buwog-Amtshilfeverfahren aus dem Gerichtsakt entfernt hat. Der Mann wurde zu einer teilbedingten Geldstrafe von 128.000 Franken verurteilt.


Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Gerichtsmitarbeiterin, die dem Anwalt die Akten zur Ansicht gegeben hatte, dem Angeklagten klar gesagt hätte, dass die Unterlagen am Gericht bleiben müssten, weil der zuständige Richter das so wolle. Auf die Frage hin, warum er die Unterlagen dennoch mitgenommen habe, fand der Beschuldigte am Mittwoch keine Antwort, die dem Gericht genügt hätte. Zumal er der Gerichtsmitarbeiterin im Herbst nichts davon gesagt hatte, dass er die Akten mitnehmen werde und das habe er wohl deshalb nicht getan, weil sie darauf bestanden hätte, dass die Akten im Gericht bleiben.


Die Höhe der Geldstrafe, umgerechnet etwa 106.566 Euro, erklärt sich aus der Höhe des Verdienstes des Anwalts. Er berechnet einen Stundensatz von 600 Franken. Die Hälfte davon muss er zahlen. Sein Verteidiger meldete volle Berufung an. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.


Anwalt bekannte sich nicht schuldig

Gleich zu Beginn des Prozesses am Donnerstag bekannte sich der Angeklagte nicht schuldig und begründete ausführlich, warum er seiner Einschätzung nach, keine Urkundenunterdrückung begangen hat. Am 19. Oktober 2011 hat er die fraglichen Unterlagen aus dem Landgericht Vaduz mitgenommen. Unterlagen, die bei einer Hausdurchsuchung im Auftrag der österreichischen Justiz bei Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grassers Schweizer Treuhänder beschlagnahmt wurden und von denen sich die Wiener Korruptionsermittler Aufschluss über Grasser Auslandsgeldflüsse erhoffen. Vor allem wem die umstrittenen 500.000 Euro zuzurechnen sind, die Grasser für seine Schwiegermutter angelegt haben will. Was die Schwiegermutter zuletzt aber in einem Schreiben an das Finanzamt bestritten hatte.


„Unterlagen nicht als beschlagnahmt gegolten“

Genau an diesem 19. Oktober sei seiner Kanzlei eine Entscheidung des Liechtensteiner Obersten Gerichtshofs zugestellt worden, der zufolge Rechtshilfe für Österreich im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Grasser nicht möglich sei, da das dem Wirtschaftsprüfergeheimnis entgegensteht, so der Angeklagte. Aus diesem Grund hätten diese fraglichen Unterlagen gar nicht mehr als beschlagnahmt gegolten, so der Angeklagte. Ihm sei völlig klar gewesen, dass das Landgericht sie herausgeben müsse und deshalb habe er sie mitgenommen.

Den Beschuldigten hat aber die Zeugenaussage jener Gerichtsmitarbeiterin, die ihm die Akten zur Einsicht gebracht hat, in Bedrängnis gebracht. Die Frau sagte aus, sie habe dem Anwalt klar und deutlich gesagt, dass er die Unterlagen nicht mitnehmen dürfe. So habe die Anweisung des Landrichters gelautet. Von einer juristisch bindenden Anweisung des Richters könne man da nicht reden, meinte dagegen der Beschuldigte. Der Richter hätte allenfalls eine pragmatische Bitte geäußert, für den Fall eines neuerlichen Amtshilfeansuchens aus Österreich.

Fall für Liechtenstein brisant

Der Fall ist für den Kleinstaat Liechtenstein höchst brisant. Denn der angeklagte Anwalt, ist nicht nur bei [Marxer & Partner], einer der ältesten Kanzleien des Fürstentums tätig, sondern auch stellvertretender Parlamentarier der Fortschrittlichen Bürgerpartei Liechtensteins, der auch die Liechtensteiner Justizministerin angehört. Außerdem ist der Beschuldigte auch noch Stiftungsvorstand bei einer Stiftung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser.

Die Anklage hatte dem Beschuldigten Urkundenunterdrückung vorgeworfen. Sie warf dem Anwalt vor, die entführten Akten erst sechs Wochen später an das Liechtensteiner Landgericht zurück gegeben zu haben.

Kanzlei Marxer & Partner bestritt Vorwurf

Ein Vorwurf, der von der Kanzlei Marxer & Partner heftig bestritten wurde. Sie argumentierte, dass man hier eine legitime Vorgangsweise des Kanzleipartners gesehen hätte und rechnete daher mit einem Freispruch.



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